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Klassensprecherin Rebecca Hofmann mit Martin Fröhlich
In einem hochkarätigen KLR-Workshop lernten die Studierenden die oft unterschätzte betriebswirtschaftliche Bedeutung von Laborprozessen vom Controlling-Profi Martin Fröhlich von der Fa. GKC Dr. Öttl & Partner kennen und bewerten.
Kostenleistungsrechnung (KLR) ist selbstverständlicher Bestandteil des Fachs Betriebswirtschaft an der Fachschule für Milchanalytik. Im praktischen Controlling vieler Molkereien spielt das Labor jedoch häufig nur eine Nebenrolle. Schließlich stecken in einem Joghurtbecher meist nur Zehntel-Centbeträge an Qualitätssicherungskosten. Entsprechend werden die Kosten von QS/QM im Controlling häufig pauschal auf die Kostenträger verteilt.
Dafür müssen Laborprozesse detailliert beschrieben und beispielsweise kostenintensive Geräte wie IR-Spektrometer als Hilfskostenstellen definiert werden. Dieser Ansatz ist zunächst mit zusätzlichem Aufwand verbunden. Die entsprechende Softwarelösung FELIX® der GKC – die Produktionsplanung, QS und Controlling verbindet – ermöglicht jedoch nicht nur Transparenz über die Kosten einzelner Labormethoden, sondern macht auch die tatsächlichen Rohstoffverbräuche auf Basis von Labordaten sichtbar.
Gerade bei der Verarbeitung kleiner und kleinster Chargen gewinnt ein prozessorientiertes QS/QM-Controlling an wirtschaftlicher Bedeutung. So lassen sich betriebswirtschaftlich relevante Rohstoffmehrverbräuche aufdecken und die tatsächlichen Kosten verursachungsgerecht den Kostenträgern zuordnen.
Auch der Vertrieb erhält einen realistischen Einblick in die wirtschaftlichen Auswirkungen individueller Kundenwünsche – auf Basis tatsächlicher Ist-Kosten.